Rotwild

 

Herkunft / Aussehen / Verhalten

 

Der Rothirsch ist in mehreren Unterarten in Nordafrika, Nord- und Südamerika, im nördlichen  Asien, Neuseeland und Europa beheimatet.

Das männliche Tier ist der Hirschbock, Böcke  deren Geweih noch nicht verästelt ist, bezeichnet man als Spießer.  Das weibliche Tier wird als  Hirschkuh bezeichnet und das Junge wird Hirschkalb genannt.

Als Schmaltier wird in der Jägersprache das weibliche Tier im zweiten Lebensjahr bezeichnet.

Die Ursprungsart des heutigen Rothirsches entstand wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Folge in der Kältesteppe Mittelasien. Daraus entwickelten sich mehrere Unterarten, die den eurasischen Raum und auch Nordamerika besiedelten.

Aus den in Europa angesiedelten Tieren entwickelte sich der eigentliche Rothirsch.

In Deutschland werden die Rotwildvorkommen durch Rechtsverordnungen geregelt. In den meisten großen Waldgebieten kommt Rotwild kaum noch vor.

 

Der Rothirsch erreicht je nach Art eine Schulterhöhe von bis zu 1,50 m und ein Gewicht von bis zu 150 kg, dabei sind die Hirschböcke stets größer als die Hirschkühe.

Der  majestätische Rothirsch ist schlank und kräftig gebaut, mit langem Hals und schmalen Kopf. Die Färbung geht von braungrau zu rotbraun und variiert nach Jahreszeit.

Das männliche Tier trägt ein Geweih, welches auf dem Rosenstock aufsitzt.

Das Geweih wird jedes Frühjahr abgeworfen und neu gebildet.

 

Rotwild lebt im Rudel. Die Paarungszeit ist von September bis Ende Oktober.

In dieser Zeit geben die Böcke Brunftschreie ab, die einem Röhren ähneln und kämpfen um die Gunst der Hirschkühe.  Dabei versucht der Platzhirsch die Rivalen mit Drohgebärden und stoßendem Geweih zu vertreiben.

Die Hirschkuh trägt das Kalb ca. 240 Tage. Setzzeit ist von Anfang Mai bis Ende Juni.

Das Kalb ist zunächst weis gefleckt und wird 6 Monate gesäugt.

 

 

 

Unser Rotwild

 

Unsere Tiere werden artgerecht im Rudel gehalten. Unser Rotwild wird zum Zwecke der Blutauffrischung in andere Gehege abgegeben und der Veredelung von Wildbret zugeführt. Es lebt auf mehreren Hektar großen eingezäunten Koppeln, die über schattenspendende Bäume und Wassersuhlen verfügen.

Mit Wassersuhlen haben wir speziell beim Rotwild sehr gute Erfahrungen gemacht, sie werden von den Tieren oft genutzt.

Die Tiere werden von uns  mit Heu, Hafer, Feldfrüchten, Eicheln, Kastanien, Mineralien und natürlich frischem Wasser versorgt,  wobei in den Sommermonaten wenig Zufütterung erfolgt.

 

Wir geben ganzjährig Tiere ab! Gern informieren wir Sie über Zeiten, Altersgruppen und Preise!

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